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Meniskus

…kommt aus dem Griechischen und heißt soviel wie „kleiner Mond“ oder „Möndchen“. Klingt eher niedlich. Nicht so wie die Beschwerden, die bei einer Schädigung dieses Möndchens entstehen können.
Typischerweise treten diese auf der Innenseite des Kniegelenks zuerst auf, da hier die Druckbelastung am höchsten ist.
Die beiden Menisken auf der Innen- und Aussenseite des Kniegelenks wirken wie ein Vermittler oder Puffer zwischen der rundlichen Form der Gelenkfläche des Oberschenkelknochens und der geraden Gelenkfläche des Schienbeinkopfes.
Ein Meniskusriss entsteht bei jungen Menschen durch ein gewaltsames Verdrehen des Kniegelenks, z.B. beim Fußball.
Bei älteren Menschen reicht oft schon eine Alltagsbewegung aus: das Aufstehen aus der Hocke, oder eine längere Wanderung, weil das Meniskusgewebe altersbedingt einen Verschleiß aufweist, erweicht und dann leichter einreißt.
Wenn Sie also plötzlich Knieschmerzen verspüren, kann ein Meniskusriss die Ursache sein.
Manchmal führt der Einriss des Meniskus auch dazu, dass Meniskusgewebe sich im Gelenkspalt verklemmt und dann zu einer deutlichen Bewegungseinschränkung führt. Als ob das Gelenk klemmt. Das muss aber nicht immer so sein.
Es gibt noch andere Ursachen für Knieschmerzen: Eine Gonarthrose, also eine Arthrose, ein Verschleiß des Kniegelenks. Oder insbesondere nach Sportverletzungen ein Kreuzbandriss.
In jedem Fall ist es sinnvoll, einen Spezialisten aufzusuchen, um die Ursache der Gelenkschmerzen abzuklären und das entsprechende therapeutische Vorgehen zu besprechen.

 

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